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14 Flüchtlinge in der Petrikirche in Freiberg getauft 

Es war die wohl größte Taufe in der jüngeren Freiberger Geschichte!

In der evangelischen Stadtkirche St. Petri wurden am Ostersonntag 14 Flüchtlinge getauft – Männer, Frauen und Kinder aus dem Iran und aus Afghanistan.

 “Gib Ihnen Heimat und führe sie zum ewigen Leben – durch Christus, unseren Herrn”, betete Pfarrer Michael Tetzner vor zahlreichen Gläubigen im Ostergottesdienst. Die Taufen vollzog er gemeinsam mit der Pfarrerin im Ruhestand, Ilse von Schönberg. Die Eigentümerin von Schloss Reichstädt bei Dippoldiswalde hat selbst eine afghanische Familie aufgenommen, die zu den Täuflingen gehörte.Vor ihrem Bekenntnis zum christlichen Glauben hatten die erwachsenen Täuflinge einen Glaubenskurs absolviert. Amir Nikou, ein junger Mann aus Teheran, der bereits seit längerem zur Kirchgemeinde gehört, sich als Dolmetscher engagiert und als Sänger und Solist im Kirchenchor mitwirkt, sprach im Gottesdienst das Vaterunser in Farsi.

 In der Petrikirche gab es schon mehrere Taufen von Flüchtlingen, vor allem aus dem muslimisch geprägten Iran. Die bis dahin größte Taufe mit sieben Migranten fand im vergangenen Dezember statt. In den Freiberger Schwesterkirchgemeinden Petri-Nikolai und St. Johannis gibt es inzwischen einen festen Kreis iranischer Christen, die sich jeden Samstag zur Bibelstunde in persischer Sprache treffen.

Warum Flüchtlinge sich in Essen taufen lassen

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David Gabra und Rolf Zwick begleiten Flüchtlinge bei der Konversion zum Christentum. Seit 2015 haben die beiden Pfarrer sieben Neuankömmlinge im Weigle-Haus getauft.

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“Die muslimische Mehrheit gibt den Ton an”

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 Andreas Thiermeyer ist der Flüchtlingsbeauftragte des Bistums Eichstätt. Immer wieder hört er in dieser Funktion von Übergriffen auf Christen in Flüchtlingsunterkünften. Viel zu lange habe die Kirche dazu geschwiegen, kritisiert er. Im Interview mit katholisch.de spricht der Geistliche darüber hinaus über die Integrationsfähigkeit von Muslimen und erklärt, warum er es trotz aller Schwierigkeiten für die Pflicht Europas hält, Notleidenden zu helfen. Schließlich sei die aktuelle Flüchtlingskrise nur ein Vorgeschmack auf das, was dem Kontinent noch bevorstehe.
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